Vita & Motivation

Warum bin ich Kommunikationstrainer geworden? Nun ja. Ein Erklärungsansatz könnte sein, dass ich aus einer Familie stamme, in der besonders viel geredet wurde. In meinem Ausweis steht, dass ich in Eberswalde geboren wurde. Tatsächlich bin ich aber von einer Hippie-Mutter mit Bio-Laden in Berlin-Weißensee großgezogen worden, um mich mit 12 Jahren so erwachsen zu fühlen, dass ich mich traute zu meinem Vater, einem anarcho-punkigen Entrepreneur, nach Neukölln zu ziehen.

 

Am Essenstisch (wenn es denn einen gab) haben mir meine Eltern mitgegeben, vermeintlich allgemeingültige Regeln unseres Zusammenlebens und im Allgemeinen immer zu hinterfragen. Glauben Sie mir, dass kann sehr anstrengend sein, aber auch sehr schön, wenn neue Ideen fruchten und Regeln erfunden werden, die zu uns als Familie passten. Blöd nur, wenn diese am nächsten Tag schon wieder diskutiert wurden. Nun gut. Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Um möglichst viele Perspektiven auf die Menschen und die Welt zu bekommen habe ich nach der Schule Sozialwissenschaften studiert und sehr viel Theater gespielt. Wirklich sehr viel. Das mache ich übrigens immer noch, nämlich seit zehn Jahren bei den Improvisionären, einer Improtheater-Gruppe. 

 

Was mich antreibt ist es zu verstehen, warum wir ticken wie wir ticken, warum wir bestimmte emotionale Muster haben und dann natürlich auch an diesen Themen und Mustern zu arbeiten, um sie zu verändern. Die Vision dahinter klingt erstmal simpel und unschuldig: Ich möchte, dass Menschen besser miteinander klar kommen, weniger unnötige Konflikte austragen und die notwendigen Konflikte, auf eine konstruktive Weise lösen können. Das ist nichts weniger als, dass wir uns trauen authentischer in unserem Alltag, in unserem Privatleben und auch am Arbeitsplatz zu sein. So ist es meine Mission Teams zu helfen, das passende Mindset zu entwickeln, um selbstorganisiert Ziele zu erreichen.